KuKuk Schweiz entwickelt, plant und baut schweizweit einzigartige Sinnes-, Spiel- und Naturerlebnisräume für Kinder und Erwachsene. Die Nachfolge der Gründergeneration wurde durch eine Vereinsholding mit Veto-Share bei der Purpose umgesetzt, in der die Geschäftsleitung Mitglieder und in der unternehmerischen Verantwortung sind.
«Die neue Struktur soll es Menschen einfacher machen, in die Verantwortung zu kommen und dadurch dazu beitragen, dass das Unternehmen weniger abhängig von einzelnen Personen ist und der Firmenbestand langfristig gesichert ist.» - Beri Hanel, Gründer KuKuk Schweiz
KuKuk Schweiz – Innovativer Spielraumentwickler mit Pioniergeist
Executive Summary
KuKuk Schweiz entwickelt, plant und baut schweizweit einzigartige Sinnes-, Spiel- und Naturerlebnisräume für Kinder und Erwachsene. Das innovative Unternehmen gilt in der Branche als Trendsetter und ist als innovativer Spielgeräteentwickler und Spielraumgestalter angesehen. Im Zentrum stand die Verantwortungsübertragung an die operativ tätige Geschäftsleitung im Zuge einer bewussten Gestaltung der Nachfolge. Um zur neuen mitarbeitendengeführten Struktur in Steward Ownership zu gelangen, mussten die Anteile von den bisherigen Gründern und Eigentümern abgekauft und in eine neue Struktur gebracht werden. Durch einen Verein als Holding-Entität wurde die Grundlage für ein langfristig unabhängig und treuhänderisch geführtes Unternehmen in Steward Ownership geschaffen.
Eckdaten Verantwortungseigentum
- Unternehmenstyp: KMU
- Motivation: Nachfolgelösung und langfristige Unabhängigkeit
- Rechtsform: GmbH mit Vereinsholding
- Eigentumsstruktur: Veto-Share Modell bei Purpose Stiftung
- Umwandlung in Verantwortungseigentum: 2025
Die KuKuk Unternehmensfamilie
Eine Mission mit gesellschaftlicher Wirkung Das Herzstück von KuKuk Schweiz ist die Entwicklung, Planung und der Bau schweizweit einzigartiger Sinnes-, Spiel- und Naturerlebnisräume. Jedes Kind braucht Raum – Räume, die zur Suche nach Lösungen anregen, Lust fördern am Experimentieren und an kreativer Bewegung. KuKuk schafft gesunde Räume, in denen sich Kinder individuell entfalten und Erfahrungen für den weiteren Lebensweg sammeln können. In der Branche gilt KuKuk als Innovator und Trendsetter. Diese Pionierrolle wurzelt in der tiefen Überzeugung, dass Kinder Umgebungen brauchen, die mehr bieten als blosse Bewegungsmöglichkeiten. Städtische Umgebungen bieten oft nur begrenzte Sinneseindrücke – KuKuk schafft dagegen Räume, die alle Sinne ansprechen und Kindern gesunde Entwicklung ermöglichen.
Mit rund 20 Mitarbeitenden am Standort Arlesheim verbindet das Unternehmen handwerkliche Qualität mit innovativer Gestaltung. Es wird grossen Wert gelegt auf Ästhetik und hohen Spielwert, die sich in den Kontext ihrer Umgebung einbetten. Dazu werden regionale und nachhaltige Materialien mit hoher Langlebigkeit und kreativen Nutzungsmöglichkeiten eingesetzt. Diese Kombination macht KuKuk zu einem gefragten Partner für Gemeinden, Schulen und Institutionen, die ihren Kindern und Jugendlichen mehr als Standard-Spielplätze bieten wollen.
Eine Familie von Unternehmen mit gemeinsamen Wurzeln Die Wurzeln von KuKuk liegen in Deutschland, wo die Gründer seit 1997 ihre Vision entwickelten. KuKuk ist eine Unternehmensfamilie bestehend aus vier Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHs) und einem gemeinnützigen Verein, die zusammen einen kultur- und gemeinwohlorientierten Unternehmungsansatz verfolgen. Zu dieser gehören die Deutschen Schwesterfirmen Mätsch (für Konzeption und Planung, ehemals KuKuk Freiflug), KuKuk Spielwerk (für Umsetzungen in Deutschland und Europa), die KuKuk Box (für mobile Spielräume aus und in Überseecontainern) sowie der gemeinnützige KuKuk Kultur Verein für weltweite Sozialprojekte. Die KuKuk Schweiz GmbH entstand 2015 als rechtlich unabhängiges Schweizer Unternehmen. Bei allen Firmen waren die drei Unternehmern Bernhard (Berni) Hanel, Robin Wagner und Bernwart Engelen beteiligt. Von Anfang an prägten gemeinsame Werte und eine klare Mission das Unternehmen: Gesunde Räume für Kinder schaffen. Diese Werte bilden bis heute das Fundament aller Entscheidungen – und waren ausschlaggebend für die Wahl von Steward Ownership als Eigentumsstruktur.
KEY FACTS KUKUK SCHWEIZ Ort: Arlesheim, Schweiz Gründung: 2015 Mitarbeitende: ca. 20 Gründer: Berni Hanel, Robin Wagner, Bernwart Engelen
Mission «Gesunde Räume für Kinder schaffen»
Das Problem «Jedes Kind braucht Raum. Kinder erforschen ihre Umwelt mit allen Sinnen. Doch städtische Umgebungen bieten oft nur begrenzte Bewegungsmöglichkeiten und Sinneseindrücke.»
Die Lösung «KuKuk schafft gesunde Räume für Kinder. Denn Kinder brauchen Räume, die zur Suche nach Lösungen anregen, Lust fördern am Experimentieren und an kreativer Bewegung. So kann sich das Kind individuell entfalten und Erfahrungen für den weiteren Lebensweg sammeln.»
Gesunde Spielräume für Heute und Morgen
Gründer- vs. Unternehmergeist Die KuKuk Schweiz GmbH gehörte ursprünglich zu unterschiedlichem Gewicht den drei Gründern Berni Hanel (40%), Robin Wagner (40%) und Bernwart Engelen (20%). Robin und Bernwart waren nicht operativ im Unternehmen tätig, einzig Berni hatte eine aktive Rolle und Anstellung, über die seine konzeptionelle Mitarbeit bei Projekten und strategische Unternehmensentwicklung abgedeckt wurde. Arnaud Fernex als Geschäftsführer und Heiko Peters als Werkhofleiter führten das Unternehmen als Geschäftsleitung seit mehreren Jahren gemeinsam und trugen die operative Verantwortung. Diese Konstellation – Gründer als Eigentümer, aber die Geschäftsleitung und die unternehmerische Kraft in anderen Händen – prägte die Ausgangslage für den Nachfolgeprozess.
Trennung und «Ringtausch» der Anteile Nach 25 Jahren aktiver Gestaltung entschieden sich die drei Gründer für eine Lockerung der unternehmerischen Familienbande und Neuaufteilung ihrer Rollen. Sie leiteten Nachfolge- und Übergabeprozesse für alle KuKuk-Entitäten ein: Robin fokussierte auf KuKuk Spielwerk, Bernwart entwickelte die KuKuk Box weiter, und Berni blieb bei KuKuk Schweiz und Mätsch involviert. Diesem unternehmerischen Fokus der jeweiligen Personen sollten auch die Eigentumsverhältnisse angeglichen werden, um es jedem Gründer zu ermöglichen, sich von den anderen unabhängig auf seine Kerninteressen zu konzentrieren. In einem individuellen Prozess einigten sich die drei auf einen «Ringtausch» der Anteile innerhalb der KuKuk-Familie mit zusätzlichem finanziellen Ausgleich, um die unterschiedliche Werthaltigkeit auszugleichen. Es war also klar, dass sich auch für die KuKuk Schweiz GmbH die Eigentumsverhältnisse verändern werden und Berni dort in die alleinige Verantwortung kommen würde.
«Die neue Struktur soll es Menschen einfacher machen, in die Verantwortung zu kommen und dadurch dazu beitragen, dass das Unternehmen weniger abhängig von einzelnen Personen ist und der Firmenbestand langfristig gesichert ist.» – Berni Hanel, Gründer KuKuk Schweiz
Geschäftsführung als Nachfolge der Gründergeneration
Warum Steward-Ownership: Langfristige Unabhängigkeit und klare Regelung Die alleinige eigentumsrechtliche Verantwortung fühlte sich für Berni nicht stimmig an. Seit Jahren waren Arnaud und Heiko unternehmerisch erfolgreich selbständig im Lead und die Beziehung zwischen den Gründern und Geschäftsleitung basierte auf einem starken Vertrauensverhältnis. Berni wollte die Geschäftsleitung befähigen, vollständig in die Verantwortung zu gehen, und gleichzeitig eine zukunftsfähige Lösung schaffen. Umso wichtiger war es, eine Struktur zu finden, die das Unternehmen langfristig unabhängig und seiner Mission treu hält.
Die Motivation war klar: Im operativen Geschäft Verantwortung tragende Menschen sollten auch auf Eigentumsebene berechtigt und verpflichtet sein und dort auf Augenhöhe gemeinsam die Entwicklung des Geschäfts leiten. Die neue Struktur sollte es Menschen einfacher machen, in die Verantwortung zu kommen – ohne hohe finanzielle Hürden. Dadurch wird das Unternehmen nicht abhängig von der Kaufkraft einzelner Personen und der Firmenbestand langfristig gesichert. Gleichzeitig sollte die Struktur nicht nur die aktuell anstehende Eigentumsübertragung berücksichtigen, sondern mit Blick nach vorne auch zukünftige Nachfolgeprozesse einfach ablaufen lassen. Diese Struktur soll dazu beitragen, dass im Unternehmen ein Umfeld vorliegt, in dem Mitarbeitende gerne arbeiten, sich entfalten und innovativ sein können.
Über private Beziehungen waren sowohl Berni als auch Arnaud unabhängig voneinander bereits mit dem Konzept des Steward Ownership vertraut. Es war ihr expliziter Wunsch, das Unternehmen im Zuge der Nachfolgeregelung rechtlich in Steward Ownership zu transformieren und der bereits seit Jahren gelebten unternehmerischen Realität und Wertehaltung die passende Eigentumsstruktur zu geben.
Der Weg zur neuen Struktur: Ein anderthalbjähriger Prozess Der Transformationsprozess dauerte anderthalb Jahre und wurde von Purpose Schweiz begleitet. Es galt, sowohl für die Transaktion der Anteile den passenden Weg als auch die neue geeignete Struktur zu finden, sowie darin eingebettet die individuelle Ausgestaltung der zwei Prinzipien von Steward Ownership zu definieren. Auf dem Weg zur schlussendlich gewählten Form mit einem Verein als Holding und Bündelung der Stimmrechte wurde sowohl die Möglichkeit der persönlichen Beteiligung als Steward als auch die Option einer Genossenschaft als Holding evaluiert und verworfen. Im Kern vieler Abwägungen standen neben den rechtlichen auch steuerliche Konsequenzen. Die Lösung muss zu einer fairen und verhältnismässigen steuerlichen Belastung der Privatpersonen und des Unternehmens führen.
Eine Herausforderung war die Einigung über die finanzielle Höhe des Auskaufs der bisherigen Gründer im Vorlauf des begleiteten Prozesses. Dennoch gelang es, eine faire Lösung zu finden, die sowohl die Gründungsleistungen für den Aufbau der Unternehmen honorierte als auch das Unternehmen nicht übermässig belastete. Durch den Verkauf der Anteilen von Berni, Robin und Bernwart werden ihre Gründungsleistungen abgegolten – als Ausgleich für die getragene Verantwortung, das eingegangene Risiko über die ersten Geschäftsjahre und die Kompensation für bescheiden ausbezahlte Löhne in der Anfangs- und Aufbauzeit.
«Im operativen Geschäft Verantwortung tragende Menschen sollen auch auf Eigentumsebene berechtigt und verpflichtet sein und dort auf Augenhöhe gemeinsam die Entwicklung des Geschäfts leiten.» – Heiko Peters, Co Geschäftsführung KuKuk Schweiz
Über eine Vereinsholding in die unternehmerische Verantwortung
Die dreiphasige Transformation: Vom Gründereigentum zur Selbstbestimmung
Die Umwandlung von KuKuk Schweiz in Steward Ownership erfolgte in drei sorgfältig geplanten Phasen, die eine organische Entwicklung und schrittweise Anpassung an die neue Konstellation ermöglichten. Zunächst wurden die beiden Eigentümer Robin und Bernwart ausgekauft und deren Anteile an einen neu gegründeten Stewards-Verein übertragen, in dem Arnaud und Heiko als Geschäftsleitung die Mitglieder sind. Im zweiten Schritt erfolgte die Verankerung von Steward Ownership mit einem Golden Share bei der Purpose Stiftung. Der dritte Schritt sieht den Auskauf von Gründer Berni und die Übertragung dessen Anteile an den Verein vor, sowie dessen Aufnahme in den Verein.
Phase 1 – Loslösung der bisherigen Gründer In der ersten Phase wurde der neu geschaffene Verein «Freiraum – espace libre» gegründet. Dieser bildet die Steward-Entität und als erste und einzige Mitglieder sind Arnaud und Heiko im Co-Präsidium gewählt. Im Zuge der Nachfolgeregelung wurde Heiko als Werkhofleiter auch formell in die Geschäftsleitung aufgenommen und ist gemeinsam mit Arnaud Co Geschäftsführer. Der Verein fungiert somit auch langfristig als Nachfolge-Entität, über den die Verantwortung für das Unternehmen jeweils an die Geschäftsleitung weitergegeben werden kann. Der Verein erhielt vom Unternehmen ein Aktivdarlehen, um die bisherigen Miteigentümer Robin und Bernwart auszukaufen. Dieses Darlehen wird über die Zeit durch Gewinnausschüttungen der GmbH zurückgeführt. Die Kontrolle lag nun bei Berni (mit 40% der Stammanteile) und dem Verein (mit 60% der Stammanteile), ausgeübt durch Arnaud und Heiko.
Phase 2 – Verankerung Steward Ownership In der zweiten Phase wurde die langfristige Verankerung der Steward Ownership-Struktur durch die Purpose Stiftung sichergestellt. Die Stiftung erhielt einen Veto-Share (1 B-Anteil), um zu gewährleisten, dass die Prinzipien von Steward-Ownership nicht umgangen werden können. Zusätzlich wurde Berni bereits als drittes Mitglied in den Verein aufgenommen. So lag zwar rechtlich die Kontrolle weiterhin bei Berni (40%) und dem Verein (60% Prozent) – mit Berni nun in einer “Doppelrolle” – es ermöglichte den drei aber, bereits nach der neuen Struktur zu leben und die eigentumsrechtlich relevante Macht via dem Verein gemeinsam wahrzunehmen.
Phase 3 – Langfristige Steward Ownership-Umsetzung In der finalen Phase übernimmt der Verein die Stammanteile von Berni, finanziert über die Aufnahme eines externen Darlehens. Die Kontrolle liegt nun vollständig gebündelt im Verein «Freiraum - espace libre» (alle A-Anteile). Die Mitglieder dieses Vereins – aktuell Berni, Arnaud und Heiko – bilden die Stewards-Gruppe. Die Purpose Stiftung stellt über ihren Veto-Anteil (1 B-Anteil) die langfristige Verankerung der Steward Ownership-Struktur sicher.
Die Struktur der Stammanteile Die KuKuk Schweiz GmbH verfügt über zwei Anteilsklassen: A-Anteile liegen vollständig beim Verein «Freiraum - espace libre» und repräsentieren 99% des Stammkapitals mit operativen Stimmrechten und Gewinnrechten. Der B-Anteil (1% des Stammkapitals) liegt bei der Purpose Stiftung und gibt dieser das Recht, bei prinzipienrelevanten Entscheidungen ein Veto einzulegen. Die Bündelung der Anteile im Verein und die treuhänderische Ausübung der Stimmrechte ermöglicht einen zukünftig einfachen Wechsel der Stewardschaft durch Ein- oder Austritt als Mitglied in den Verein. Das Prinzip «naked-in, naked-out» stellt sicher, dass nachfolgende Stewards sich nicht einkaufen müssen, sondern ohne finanzielle Einlage in die Verantwortung auf Eigentumsebene kommen können. Zusätzlich birgt es den Vorteil, dass Unternehmensanteile nicht privat gehalten werden und somit auch nicht in der persönlichen Steuerbewertung zu einem mathematischen Steuerwert einfliessen, der nach den Prinzipien von Steward Ownership sowieso nie persönlich realisiert werden könnte.
Unternehmerisch selbstbestimmt Die Stewards-Gruppe besteht aus mindestens drei Personen mit enger Verbindung zum Unternehmen. Mehrheitlich sind es sogenannte “interne” Mitglieder, die mindestens ein Jahr im Betrieb tätig sind und für eine zweijährige Amtszeit mit Möglichkeit zur Wiederwahl diese Verantwortung übernehmen. In einer klar definierten Minderheit, die eine sogenannte absentee ownership (zu deutsch etwa abwesende Eigentümerschaft) ausschliesst, können auch “externe” Mitglieder Teil des Vereins und somit der Stewards-Gruppe sein. Dies war ein bewusster Entscheid, um auch auf Eigentumsebene die Offenheit zu haben, sowohl ehemalige Weggefährt*innen mit einer weiterhin starken Verbundenheit oder Menschen mit komplementären unternehmerischen Kompetenzen und einer Aussensicht aufzunehmen. Zu Beginn ist dies die aktuelle Geschäftsleitung und Berni als Gründer. Entscheidungen in der Stewards-Gruppe erfolgen grösstenteils durch einfache Mehrheit, mit der expliziten Überzeugung, dass man sich nicht immer über alles einig sein muss um das Unternehmen positiv voranbringen zu können.
Umsetzung der Vermögensbindung Nicht die Stewards, sondern das gesamte Unternehmen soll am Erfolg teilhaben. Dividenden werden statutarisch verankert nur an den Verein ausgeschüttet, um dessen Kapitalschulden zum Kauf der Unternehmensanteile zu begleichen. Neben der Rückzahlung von Kapitalinteressen werden Gewinne zur Stärkung des Unternehmens als Reinvestition oder zur Schaffung von Rücklagen genutzt. Auch Mitarbeitende profitieren bei erfolgreichem Geschäftsgang von den erwirtschafteten Gewinnen. Darüber hinaus können Spenden an inhaltlich verwandte Institutionen getätigt werden, so wie auch die statutarische Regelung im Falle einer Liquidation vorsieht, dass allfällige Erlöse gespendet werden. Die Purpose Stiftung als Veto-Halterin hat keine Gewinnrechte.
Nach knapp zwei Jahren Nachfolgeprozess unter Begleitung von generational (ehemals Purpose Schweiz) und zugezogenen Rechtsexperten, Erarbeitung von Finanzierungslösungen und schrittweisem Übergang kann KuKuk Schweiz nun die Strukturen aufweisen, die ihrem Selbstverständnis entsprechen und setzt ein klares Zeichen für Langfristigkeit, Stabilität und nachhaltigem Wirtschaften mit hohem Werteanspruch.
Die Steuerpraxis und Steward-Ownership In der Gestaltung der Unternehmensnachfolge sind steuerliche Aspekte ein normal zu berücksichtigender Bestandteil. So auch in der unternehmerischen Transition zu Steward-Ownership. Im Falle von KuKuk noch zusätzlich zu berücksichtigen war die Tatsache, dass einige der Beteiligten in Deutschland steuerpflichtig sind. So wurden unter Einbezug von Steuerexperten auch die Themen Unternehmensbewertung, Sockelsteuer, Altreservenpraxis, Vermögenssteuer, Schenkungssteuer und Gewinnsteuer im Rahmen der Transformation durchleuchtet.
«Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, dass man ein Unternehmen so führen sollte – genau so haben wir es auch seit Beginn von KuKuk Schweiz bereits gelebt. Eher befremdlich finde ich die Vorstellung, dass Eigentümer sich auf Kosten anderer bereichern oder Wert abschöpfen können, obwohl sie nur ein kleiner Teil der Ermöglicher sind. Es freut mich, dass unsere Strukturen nun unser Selbstverständnis widerspiegeln.» – Arnaud Fernex, Co Geschäftsführung KuKuk Schweiz
Relevante Dokumente:
- Statuten KuKuk Schweiz GmbH
- Statuten Verein Freiraum
- Gesellschafter-Bindungsvertrag
- Veto-Share-Vertrag mit Purpose Stiftung
Auf Anfrage erhältlich.
Zum Unternehmen: kukuk.swiss
Herausgeber: generational.ch
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